Hönnetaler Automobil- und Motorrad Club e. V. im ADAC

Ortsclub im ADAC Westfalen e. V.

Die nachfolgende Vereinssatzung wurde während der Jahreshauptversammlung am 28.01.1977 von der Jahreshauptversammlung des Hönnetaler Automobil- und Motorrad-Club e. V. beschlossen. Eine Neufassung der Satzung war notwendig geworden, da die bis zu diesem Zeitpunkt gültige Vereinssatzung den gesetzlichen Bestimmungen nicht mehr entsprach. Seither gilt die nachstehende Vereinssatzung:

§ 1

Der in Menden gegründete Club führt den Namen "Hönnetaler Automobil- und Motorrad-Club e. V. im ADAC".

Er hat seinen Sitz in Menden/Sauerland und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Menden eingetragen.

Er bildet als Ortsclub des ADAC eine Vereinigung von ADAC-Mitgliedern.

Sein Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2

Der Club verfolgt - ebenso wie der ADAC - ideelle Ziele auf dem Gebiet des Kraftfahrwesens. Er bewegt sich im Rahmen der Satzungen des ADAC München sowie des ADAC-Gaues Westfalen-West, beachtet die Richtlinien des ADAC-Verwaltungsrates und wahrt die Belange der gesamten ADAC-Organisation.

Der Club pflegt insbesondere allseitige Kameradschaft unter den ADAC-Mitgliedern innerhalb seines Bereiches durch regelmässige Zusammenkünfte sowie gesellige und sportliche Veranstaltungen.

§ 3

Ordentliche Mitglieder des Ortsclubs können nur Mitglieder des ADAC sein.

Zu Ehrenmitgliedern kann der Club ADAC-Mitglieder ernennen, die sich besondere Dienste um den Ortsclub erworben haben. Ehrenmitglieder besitzen die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder und sind beitragsfrei.

Vor Ernennung eines Ehrenmitgliedes muss der zuständige ADAC-Gau gehört werden.

§ 4

Die Aufnahme in den Ortsclub muss bei diesem besonders beantragt werden. Eine Aufnahmekommission von mindestens zwei Clubmitgliedern, von denen eines dem Vorstand angehören muss, entscheidet über die Aufnahme.

Im Falle der Ablehnung brauchen die Gründe der Ablehnung nicht bekanntgegeben werden. Gegen die Ablehnung kann innerhalb von zwei Wochen schriftlich Einspruch bei der Mitgliederversammlung eingelegt werden, die unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges endgültig entscheidet.

§ 5

Der Club erhebt zur Bestreitung seiner Auslagen von seinen Mitgliedern Aufnahmegebühren und angemessene Beiträge, deren Höhe und Zahlungsweise die Mitgliederversammlung jährlich festlegt.

§ 6

Die Beendigung der Mitgliedschaft bei einem Ortsclub kann nur für den Schluss des Geschäftsjahres unter Einbehaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist mittels eingeschriebenen Briefes erfolgen.

Durch das Ausscheiden aus dem Ortsclub wird die Mitgliedschaft im ADAC nicht berührt, dagegen bedingt der Austritt aus dem ADAC das gleichzeitige Erlöschen der ordentlichen Mitgliedschaft beim Ortsclub.

Ein Mitglied kann vom Clubvorstand aus der Mitgliederliste des Clubs gestrichen werden, wenn

a) das Mitglied trotz Mahnung den fälligen Beitrag nicht bezahlt
b) die Streichung im Interesse des Ortsclubs notwendig erscheint

c)


die Streichung im Interesse des ADAC München oder des zuständigen ADAC-Gaues notwendig erscheint und zuvor das Einverständnis des Gauvorstandes eingeholt worden ist.

Gegen die Streichung kann innerhalb von zwei Wochen schriftlich Einspruch beim erweiterten Clubvorstand eingelegt werden, der unter Ausschluss des ordentlichen Rechtsweges endgültig entscheidet.

§ 7

Die Organe des Clubs sind:

a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand

§ 8

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Ortsclubs. Sie muss jährlich vor der Mitgliederversammlung des Gaues stattfinden. Alle ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder sind schriftlich oder durch die Presse (Westfalenpost und Mendener Zeitung) mindestens zwei Wochen vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen.

Der Gauvorstand ist unter Vorlage einer Tagesordnung rechtzeitig zu verständigen. Seine Einladung muss mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung erfolgen.

Die Tagesordnung muss mindestens folgende Punkte enthalten:

a) Feststellung der Stimmliste
b) Bericht des Vorsitzenden über das abgelaufene Geschäftsjahr
c) Bericht des Schatzmeisters und der Rechnungsprüfer
d) Bericht der Referenten
e) Entlastung des Vorstandes
f) Wahlen (Vorstand, Rechnungsprüfer)
g) Voranschlag für das laufende Geschäftsjahr
h) Anträge
i) Verschiedenes

§ 9

In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende ordentliche Mitglied eine Stimme. Stimmübertragung ist unzulässig.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Stimmberechtigten beschlussfähig. Es entscheidet regelmässig einfache Stimmenmehrheit. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. 2/3 Mehrheit ist erforderlich bei Beschlüssen

a) über Satzungsänderungen
b) über Dringlichkeitsanträge
c) über Anträge auf Abberufung des Vorstandes oder eines Vorstandsmitgliedes
d) über Auflösung des Clubs

Die Wahlen erfolgen in geheimer Abstimmung. Die Mitgliederversammlung kann mit 3/4 Mehrheit beschliessen eine Wahl durch Handzeichen durchzuführen.

Über Anträge kann mit Zustimmung der Mehrheit der Stimmberechtigten auch durch Zurufe entschieden werden.

Anträge für die Mitgliederversammlung des Ortsclubs können von jedem ordentlichen Mitglied gestellt werden. Sie müssen mindestens acht Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden eingereicht sein.

Über die Verhandlungen und Beschlüsse jeder Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu führen, aus der zumindest die gefaßten Beschlüsse hervorgehen müssen. Die Niederschrift muss von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet werden. Dem Gauvorstand ist innerhalb von 14 Tagen Bericht zu erstatten.

§ 10

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen

a) auf Anordnung des Präsidiums des ADAC oder das ADAC-Gauvorstandes
b) auf Antrag von mindestens einem Drittel der ordentlichen Mitglieder des Clubs

§ 11

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind:

1. der Vorsitzende
2. der stellvertretende Vorsitzende
3. der Schatzmeister
4. der Schriftführer
5. der Sportleiter

Mindestens zwei dieser Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Der Vorstand vertritt den Club in allen Angelegenheiten und nach den Beschlüssen und den Weisungen der Mitgliederversammlung und zwar unter Einhaltung der Satzung.

Die Zahl der Vorstandsmitglieder muss eine ungerade sein.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Die Amtsdauer beträgt vier Jahre. Alle zwei Jahre, gerechnet von Mitgliederversammlung zu Mitgliederversammlung, scheidet die Hälfte der Mitglieder des Vorstandes aus und zwar erstmals die unter den ungeraden Ziffern aufgeführten, sodann die unter den geraden Ziffern aufgeführten Mitglieder.

Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Für ein während der Amtsdauer des Vorstandes vorzeitig ausgeschiedenes Mitglied wählt der Vorstand für die Restdauer des ausgeschiedenen Mitgliedes ein Ersatzmitglied.

Die Zusammenlegung von Vorstandsämtern ist unzulässig. Sämtliche Ämter sind ehrenamtlich. Wenn Angestellte des ADAC, seiner Gaue oder seiner Ortsclubs Mitglieder des Ortsclubs sind, so ruht während der Dauer der Gehaltsbezüge das Sitz-, Stimm- sowie das aktuve und passive Wahlrecht. Diese Bestimmung gilt jedoch nicht für die Syndici.

Der Schriftverkehr mit dem ADAC-Präsidium und der ADAC-Zentrale muss ausschließlich über den ADAC-Gau geführt werden.

§ 12

Der erweiterte Vorstand setzt sich zusammen aus:

1. dem Vorstand nach § 11
2. dem aus vier Clubmitgliedern bestehenden Beirat

Die Mitglieder des Beirates werden in der Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtsdauer deckt sich mit derjenigen des Vorstandes. Der Ausscheidungsmodus regelt sich in gleicher Weise wie beim Vorstand. Eine Wiederwahl ist zulässig.

Die Mitglieder des Beirates stehen dem Vorstand beratend zur Seite.

Für nachstehend aufgeführte Geschäfte bedarf der Vorstand der Zustimmung des Beirates:

1. bei Eingehen von Verpflichtungen über 1.000 DM
2. bei Veranstaltungen von überregionaler Bedeutung
3. beim Ausschluss eines Mitgliedes

Die Bestimmungen über die Zusammenlegung von Vorstandsämtern und die Bestimmungen über die Ehrenämter gelten auch für die Mitglieder des Beirates.

§ 13

Zur Prüfung der Kassenführung werden zwei Rechnungsprüfer gewählt. Die Rechnungsprüfer werden durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie dürfen kein Amt im Vorstand bekleiden. Mindestens einmal im Jahr vor der Mitgliederversammlung haben die Rechnungsprüfer die Buchführung und die Kasse zu prüfen und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

§ 14

Die vom Verwaltungsrat zur Wahrung der Einheitlichkeit im ADAC in der Mustersatzung für Ortsclubs festgelegten Mindesterfordernisse der Ortsclubsatzung gelten ohne weiteres als Bestandteil dieser Satzung.

Anträge auf Satzungsänderungen können nicht als Dringlichkeitsanträge gestellt werden. Sie werden vom Vorstand geprüft und der Mitgliederversammlung vorgelegt. Diese entscheidet mit 2/3 Mehrheit. Ein so gefaßter Beschluss wird wirksam, wenn er vom zuständigen Gau-Vorstand genehmigt ist.

§ 15

Die Auflösung des Ortsclubs kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit erfolgen.

Im Falle der Auflösung ernennt die Mitgliederversammlung die Liquidatoren.

Das verbleibende Vermögen des Clubs ist dem ADAC-Gau Westfalen-West zur Verwendung zu gemeinnützigen Zwecken im Sinne der bisherigen Ziele und Zwecke des ADAC zur Verfügung zu stellen.

§ 16

Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Rechte und Pflichten als Ortsclubmitglied ist Menden/Sauerland.

 

Menden, 28. Januar 1977

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